Seifenkraut
Heilwirkung und Anwendung des Seifenkraut
Das Seifenkraut ist eine Saponindroge und wird auch Hustenwurz genannt. Wie der Namen sagt, wird das Seifenkraut bei Husten eingesetzt. Die schleimlösende Wirkung bei zähem Schleim ist gut.
Dennoch gibt es noch wirksamere Heilkräuter wie zum Beispiel die Königskerze.
In einigen Heilkäuter-Ratgebern wird die pilzhemmnde Wirkung des Seifenkrautes erwähnt und gleichzeitig eine Anwendung bei Hautkrankheiten empfohlen. Bitte bedenken Sie, dass diese Anwendung medizinisch nicht empfohlen wird.
Zubereitung des Seifenkraut
Der Seifenkraut-Tee wird mit einem Teelöffel Kraut mit 0,25 Liter über Nacht kalt angesetzt.
Den Ansatz abseihen und zum Sieden bringen. Maximal 2 Tassen pro Tag ist bei Bronchialschleim sinnvoll. Bitte beachten Sie aber, dass das Seifenkraut Nebenwirkungen aufweisen kann. Ebenso ist eine längere Anwendung nicht zu empfehlen. Lassen Sie sich daher vor der Einnahme des Seifenkrautes von einem Arzt untersuchen und einen Therapieplan erstellen.
Vorkommen
Sandige Böden: Uferböschungen, Auwälder und Schutthalden.
Sammelzeit
In der Blütezeit zwischen Mai und August
Sammelgut
Kraut mit Wurzel
Besondere Hinweise
Die Einnahme von Seifenkraut kann mit unter starke Nebenwirkungen wie zum Beispiel Magen- oder Darmreizungen. Bitte halten Sie sich daher besonders an die von Ihrem Arzt verschriebene Dosierung!
Bitte beachten Sie, dass der Seifenkraut-Tee kalt angesetzt wird - Die kochende Zubereitung ist nicht sinnvoll!