Ackergauchheil

Gleich vorweg – Diese Pflanze sollte nicht direkt angewendet werden.
In der Homöopathie ist der Ackergauchheil besser und auf jeden Fall sicherer einsetzbar und zwar als Anagallis arvensis.
Die Phytotherapie kennt wirksamere und sicher anwendbare Heilkräuter als den Ackergauheil.

Heilwirkung und Verwendung

  • Geschwüre
  • Ausschläge
  • Warzen
  • Nervenleiden
  • Steinleiden
  • Epilepsie
  • Verstopfung

Der Name Gauchheil sagt Etwas über die vergangene Anwendung dieser Heilpflanze.
Sie wurde bei neurologischen Beschwerden eingesetzt. Auch zur Stimmungsaufhellung wurde der Ackergauchheil bereits seit der Antike verwendet.

Dennoch sollten wir heute diese Pflanze nicht einsetzen. Es gibt bessere Heilkräuter.
Zum Beispiel zur Stimmungsaufhellung kann das ungefährlichere Johanniskraut eingesetzt werden.

Auch der Wetterzauber soll mit dem Ackergauchheil durchgeführt worden sein.

Wirksame Teil der Heilpflanze

  • Kraut ohne Wurzeln, denn besonders die Wurzeln sind giftig

 Die Dosis des Gifts des Ackergauchheil liegt zum größten Teil in den Wurzeln.
Dennoch ist die Anwendung des Krautes nicht sinnvoll. Es gibt bessere Heilkräuter.

andere Bezeichnungen

  • roter Gauchheil
  • Wetterkraut
  • Weinberstern

 

Zubereitung & Anwendung

aus frischen blühenden Pflanzen

 

Vorkommen

  • Brachland
  • Weinbergen
  • Feldern
  • Beeten (als Unkraut…)

 

Sammelzeit

Juni – Oktober

 

Wichtige Hinweise

  • GIFTIG!
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Übelkeit
  • Nierenschädigend
  • Hautausschläge bei Primelallergie


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