Muskatnuss

Vermutete Heilwirkung und Anwendung des Muskatnuss

Die Muskatnuss wirkt anregend und hilft bei Blähungen, Durchfall, Leberschwäche, Gallenschwäche, Kater, Rheuma, Gicht, Herzschwäche, Magenkrämpfe, Schlaflosigkeit, Herpes und Ekzeme. Durch die Muskatnuss wird besonders der Darm angeregt. Die Darmwände werden durchlässiger für die Nährstoffe. Weiters entkrampft Muskatnuss bei Blähungen und wirkt gegen Infektionen mit Durchfall.

Zubereitung des Muskatnuss

Wird die Muskatnuss frisch gerieben und dem Essen sparsam als Gewürz beigegeben, so ist das die beste und wohlschmeckenste Form der Anwendung.
Wird geriebene Muskatnuss in Milch aufgekocht und getrunken, so hilft es die Nerven zu beruhigen und verhilft zu einem besseren Schlaf.
Wird die Muskatnuss zerrieben und mit Wasser zu einem Brei vermischt, so hilft sie gegen entzündliche Hauterkrankungen.

Vorkommen

Ihren Ursprung hat die Muskatnuss in Asien. Früher war sie so kostbar, dass darum sogar Kriege geführt wurden.

Sammelgut

Samen und Samenmantel

Besondere Hinweise

Man könnte Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Wahrnehmungsstörungen und Übelkeit bekommen, wenn man zuviel Muskatnuss zu sich nimmt. Bereits 4 Gramm der Muskatnuss können zu viel sein. Allerdings erreicht man diese Menge bei normalem Würzen nicht. Da die Muskatnuss menstruationsfördernd wirkt, ist sie für Schwangere nicht geeignet.

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