Pestwurz

Heilwirkung und Anwendung des Pestwurz

Pestwurz wirkt nachweislich entkrampfend und schmerzlindernd.
Daher ist das Hauptanwendungsgebiet die Bekämpfung von Migräne sowie bei chronischen Krämpfen im Darm und Harnbereich.

Pestwurz_FrühlingWirkung der Pestwurz:

  • entkrampfend
  • beruhigend
  • entzündungshemmend
  • krampflösend
  • schmerzstillend
  • verdauungsfördernd

Anwendung der Pestwurz:

  • Vorbeugung gegen Migräne
  • Linderung bei Migräne-Attacken
  • Asthma
  • Heuschnupfen
  • Bronchitis
  • Husten
  • Allergien
  • Leberleiden
  • Rheuma & Gicht
  • Reizmagen
  • Herzschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Entzündung der Harnwege
  • Hautleiden
  • Ischias  Schmerzen
  • Wunden und Geschwüre.

 

Wird die Pestwurz kurmässig angewendet, so kann die Anzahl der Migräneanfälle bei Migränepatienten um etwa die Hälfte gesenkt werden. Dazu muss die Pestwurz über einen längeren Zeitraum täglich eingenommen werden und nicht erst bei einem Migräneanfall. Mit der Entkrampfung der Blutgefässe im Gehirn hängt die Pestwurz – Wirkung zusammen, denn Migräne entsteht durch Gefäß-Verkrampfungen im Gehirn. Auch die Verdauungsorgane können mit der Pestwurz entkrampft werden, daher hilft sie gegen starke Krämpfe und Koliken von Magen und Darm. Äußerlich angewendet hilft die Pestwurz gegen Wunden und Geschwüre.

Sammelzeit

Früher wurde die Wurzel zwischen Mai bis August gesammelt. Heute werden nur Fertigprodukte aus kontrollierten Anbau genutzt. Wild wachsende Pestwurz haben eine hohe Konzentration an krebserregenden Substanzen.

Sammelgut

Nicht wild wachsende Pflanzen verwenden. Gesundheitsschädlich!
Überdies ist das im Frühjahr blühende Kraut für Bienen eine wichtige Nahrungsquelle, da wenig andere Futterpflanzen blühen.

Besondere Hinweise

[warning] Nur Präparate aus der Apotheke verwenden! Wild wachsende Pestwurz ist gesundheitsschädlich! [/warning]

Wild wachsende Pestwurz ist tabu! Das Kraut und auch die Wurzel enthalten gesundheitsschädliche Stoffe ( konkret Pyrrolizidinalkaloide) welche die Leber schädigen und krebserregend sind. (Anderes Beispiel für die Gefährlichkeit der Pyrrolizidinalkaloide ist der Beinwell)

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