Scharbockskraut

Vermutete Heilwirkung und Anwendung des Scharbockskraut

Das Scharbockskraut ist ein Hahnenfußgewächs und enthält das Gift Protoanemonin. Somit ist die Einnahme immer ein Risiko. Früher wurde das Scharbockskraut bei Skorbut eingesetzt. Das Vitamin-C hältige Scharbockskraut wurde auch bei Mangelerscheinungen nach dem langen Winter eingesetzt.

Der hohe Vitamin-C-Gehalt des Scharbockskraut wird in Kräuterbüchern immer wieder in den Vordergrund gestellt. Man muss aber die Giftigkeit in Betracht ziehen! Besonders Anfänger sollten vom Scharbockskraut die Finger lassen, da die Blätter nur vor der Blüte eingesetzt werden dürfen.
Der Anfänger, der im Frühling Vitamin-C über Wildpflanzen aufnehmen will, kann aber auch zu Brennessel greifen.

Zubereitung des Scharbockskraut

Scharbockskraut kann als Frühlingsgemüse in Salate oder als Tee eingesetzt werden.

Vorkommen

feuchte Wiesen, im Gebüsch aber auch in Laubwäldern

Sammelzeit

Im Frühling vor der Blüte!

Sammelgut

Nur die Blätter! Sobald Blüten auftauchen wird das Gift des Scharbockskraut mehr und mehr aktiver!

Besondere Hinweise

Das Scharbockskraut ist giftig – Daher ist die Selbstbehandlung sehr kritisch!
Manche Menschen reagieren auf Scharbockskraut allergisch, auch wenn dieses vor der Blüte gesammelt wurde.

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